Die Sammlungsgegenstände sollen im KADAG zu folgenden Sammlungsgruppen zusammengefaßt werden, die wiederum in sich nach Regionen (Kreisen, Städte und Gemeinden, Vereine) gegliedert sind:
Alles dies wird gesichtet, registriert und systematisch geordnet in das KADAG aufgenommen. Wichtigste Aufgabe des KADAG ist, historische Dokumente und sonstige Unterlagen zu sichern und dem Archiv zuzuführen.
Hierfür ist eine Organisation notwendig, die von modernen Bürogeräten (Computer) über notwendige Vitrinen und Archivschränken bis zu entsprechend hergerichteten Ausstellungs- und Archivräumen reicht.
Bei diesen Tätigkeiten wird der Museumsleiter unterstützt von fachkundigen Bürokräften sowie einem Hausmeister, der für die ordnungsgemäße Unterbringung der Museumsstücke sowie für alle handwerklichen Tätigkeiten im Museum zuständig ist.
Alle diese Museumsmitarbeiter müssen, zumindest zunächst, ehrenamtlich tätig sein!
Das KADAG ist z. Zt. jeweils Mittwochs von 17 – 19 Uhr und nach Vereinbarung für Gruppen besetzt und geöffnet. Jeder Interessierte ist herzlich willkommen.
Vereine, Schulklassen und andere Gruppen sollen zum Besuch angeregt und nach vorheriger Anmeldung fachkundig durch das Museum geführt werden.
Mindestens einmal im Jahr soll eine Veranstaltung in den Räumen des KADAG durchgeführt (z.B. Sonderausstellungen etc.) sowie für entsprechende Presseveröffentlichungen gesorgt werden.
Hierbei ist auch an z.B. Gastausstellungen des „Zentralen Deutschen Fastnachtsmuseums“ in Kitzingen oder anderer Regionalmuseen, vor allem in der grenzüberschreitenden EUREGIO gedacht.
Juristisch ist das KADAG eine Einrichtung des VKAG, wodurch der Verband jederzeit die Oberhoheit und das „Sagen“ hat! Durch Änderungen der Verbandssatzung wurde erreicht, das KADAG in den Verband zu integrieren.
Wie bei allen kulturellen Einrichtungen ist auch das KADAG nicht allein durch Beiträge der VKAG-Mitgliedsvereine zu finanzieren. Dies wird zwar nach den ersten, investitionsintensiven Jahren weitgehend möglich sein, auf eine dauerhafte Unterstützung weiterer Förderer wird das KADAG allerdings immer angewiesen sein. Die Mitgliedsvereine haben die Notwendigkeit einer solchen Einrichtung erkannt und unterstützen sie nach besten Möglichkeiten.
Deshalb wird es nötig sein, alle finanziellen Ressourcen die sich bieten, zu erschließen und auszuschöpfen. Durch die anerkannte Gemeinnützigkeit des VKAG ist es möglich, für Zuwendungen steuerlich abzugsfähige Zuwendungsbescheinigungen auszustellen.
Alle dem VKAG angeschlossenen Vereine (Eine hierfür notwendige Satzungsergänzung des VKAG wurde bei der JHV 1998 beschlossen!) zahlen einen jährlichen Beitrag für das KADAG.
Zur dauerhaften Unterhaltung dieser Einrichtung im „Haus des Grenzlandkarnevals“ sind jedoch bedeutend höhere Mittel notwendig. Aus diesem Grunde wurde der „Förderverein Haus des Grenzlandkarnevals e.V.“ gegründet.
Zu diesem Kreis der Förderer können z.B. gehören:
Durch entsprechende Festlegung in den Satzungen sowie der Besetzung des Kuratoriums wurde die eindeutige Weisungsbefugnis und Oberhoheit über das Museum für den VKAG festgeschrieben.
Das KADAG ist zentral innerhalb des Verbandsgebietes angesiedelt. Nach langwieriger Suche und intensiven Verhandlungen konnte am 20. Januar 2006 ein über 25 Jahre laufender Mietvertrag für ein ehemaliges Schulgebäude in Würselen-Morsbach, Balbinastr. 3, mit der Stadt Würselen abgeschlossen werden. Jetzt ist es an der Zeit, dieses Gebäude herzurichten, zu renovieren und die notwendigen Einrichtungen zu beschaffen.
Für das KADAG werden in diesem, „Haus des Grenzlandkarnevals“ genannten Gebäude, Räume zu folgenden Verwendungen zur Verfügung:
Die Fläche von insgesamt ca. 250 qm gewährleistet für die nahe Zukunft keinen Platzmangel.
Seit der Jahreshauptversammlung 1998 haben wir bereits mit dem Sammeln von Gegenständen und Dokumenten begonnen, die in das KADAG aufgenommen wurden. Mehr als 26.000 Orden, Festschriften, Zeitungsartikel und andere Sammlungsgegenstände wurden bereits zusammengetragen und in der Balbinastraße 3 eingelagert. Aus Platzmangel sind allerdings noch sehr viele Sammlungsgegenstände bei den Vereinen und Privatpersonen verblieben. Wir sind sicher, aus diesen Quellen noch viele interessante Sammlungsgegenstände zu erhalten. Dies gilt auch für die Nachlässe verstorbener Karnevalisten, die als Sammlungen in das KADAG aufgenommen werden können.
Wie bereits weiter oben beschrieben benötigt das KADAG eine zeitgerechte, moderne Verwaltung. Da auf dem gesamten deutschen EDV-Markt kein entsprechendes EDV-Programm verfügbar ist, haben wir hierfür einen Auftrag zur Herstellung einer solchen Software vergeben. Dieses speziell für das KADAG hergestellte EDV-Programm ist bereits im Einsatz und wird ständig modifiziert. Die bereits vorhandenen Sammlungsstücke (rund 30.000 Stck.) sind schon erfasst.
Das als Datenbanksystem erstellte Programm eignet sich auch für viele andere, kleinere Museen, denen wir dieses Programm zum Kauf anbieten. Dadurch können unsere eigenen Investitionen auf Dauer wieder hereingeholt und für andere Zwecke im KADAG eingesetzt werden. Interessenten sind vorhanden und der erste Verkauf konnte bereits getätigt werden.
Wir würden uns freuen, Sammlungsstücke jeder Art, die mit dem Brauchtum Karneval in unserer Region in Zusammenhang stehen, von Karnevalsfreunden, Vereinen, den Familien verstorbener Karnevalsfreunde oder jeder anderen Person zu erhalten, die wir dann ebenfalls in das KADAGaufnehmen können. Jedes Präsidiumsmitglied nimmt diese Gegenstände gerne in Empfang!
1. Vorsitzender des KADAG-Kuratoriums:
Reiner Spiertz
Kinzweilerstrasse 87
52477 Alsdorf
Tel.: 02404 / 66376
E-Mail:
VKAG-Archivar und Leiter des KADAG:
Bernd Simons
Klosterstrasse 37a
52134 Herzogenrath
Tel. + Fax: 02407 7879
E-Mail:
am Samstag 11.Februar 2012 um 14,00 Uhr findet in Lammersdorf Festzelt der 20.Kinderprinzenempfang der StädteRegion statt.
Am Freitag, 17.Februar 2012 ab 10,30 Uhr, findet in Baesweiler, Aula Gymnasium, Jülicher Strasse, der 48.Närische Empfang der Tollitäten in der StädteRegion statt.
Das Haus des Grenzlandkarneval Balbina Strasse 3 in Würselen ist ab den 23.August 2011 jeden Dienstag von 17,00 Uhr bis 20,00 Uhr geöffnet!
Für sonstige Zeiten vereinbaren Sie einen Termin mit unserem KADAG- und HdG-Leiter Bernd Simons.
Wir freuen uns auf Sie!!
Aufgaben können mit unserem Archivar Bernd Simons abgesprochen werden.
Wir freuen uns auf Sie!