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Verband der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise e.V.

KAMAG Organisation

Die Sammlungsgegenstände sollen im KAMAG zu folgenden Sammlungsgruppen zusammengefaßt werden, die wiederum in sich nach Regionen (Kreisen, Städte und Gemeinden, Vereine) gegliedert sind:

  1. Verbands- und Vereinsorganisationsarchiv
    Das sind Satzungen, Ordnungen, Mitgliederverzeichnisse, Verzeichnis der Vorstände, der Prinzen, Prinzenpaare oder Dreigestirne, Verzeichnis besonderer Ehrungen und Persönlichkeiten oder sonstige wichtige Dokumente der Karnevalsvereine im Aachener Grenzland.
  2. Geschäftsführung und Tätigkeiten des Verbandes
    Das sind Protokolle der Vorstandssitzungen, die Kassenführung, Steuerunterlagen (Gemeinnützigkeit), Unterlagen GEMA, Träger der freien Jugendhilfe, Arbeit der Fachausschüsse, Rundschreiben, Schriftverkehr, Seminare und Veranstaltungen.
  3. Fachbücherei
    Das sind Schriften und Verlagsproduktionen über das karnevalistische Brauchtum in der Region.
  4. Zeitungsarchiv
    Das sind Presseveröffentlichungen jedweder Art zum Thema Karneval oder Karnevalsvereine in der Region.
  5. Festschriftenarchiv
    Das sind Fest- und Jubiläumsschriften, Liederhefte und Vereinszeitungen.
  6. Plakatsammlung
    Das sind Werbeplakate und Wurfzettel zur Ankündigung von Veranstaltungen, die von karnevalstreibenden Vereinen durchgeführt werden.
  7. Musikarchiv
    Das sind Noten und Liedertexte sowie Tonträger aus der Region.
  8. Medienarchiv
    Das sind Film- und Videoaufzeichnungen von Veranstaltungen der karnevalistischen Brauchtumspflege.
  9. Fotosammlung
    Das sind Fotos jedweder Art, die mit dem Brauchtum Karneval in der Region in Zusammenhang stehen.
  10. Kostümsammlung
    Das sind typische Kostüme, Prinzenkostüme, Narrenkappen u.ä. aus dem Aachener Grenzland.
  11. Ordenssammlung
    Das sind Orden, Plaketten und Abzeichen der Karnevalsvereine und sonstiger Organisationen zum Thema Karneval.
  12. Sonstige Requisitensammlung
    Hierunter werden alle anderen Sachbestände geführt, wie z.B. Zepter, Wandteller, sonstige Zeremonien- oder plastische Gegenstände.
  13. Historisches Archiv
    Das sind Originaldokumente (oder Kopien davon) aus der Zeit vor 1945.

Alles dies soll gesichtet, registriert und systematisch geordnet in das KAMAG aufgenommen werden. Wichtigste Aufgabe in der Gründungszeit des Museums wird sein, historische Dokumente und sonstige Unterlagen zu sichern und dem Museum zuzuführen.

Hierfür ist eine Organisation notwendig, die von modernen Bürogeräten (Computer) über notwendige Vitrinen und Archivschränken bis zu entsprechend hergerichteten Ausstellungs- und Archivräumen reicht.

Verwaltung und Leitung

Personell wird das KAMAG von einem Museumsleiter (Archivar) geleitet werden, der in Abstimmung mit den zuständigen Gremien des VKAG das Museum / Archiv aufbauen und verwalten soll. Auch soll er, in Zusammenarbeit mit dem einzurichtenden „Wissenschaftlichen Beirat“, Veröffentlichungen über das Museum und/oder den Karneval im Aachener Grenzland vorbereiten und erarbeiten, Ausstellungen vorbereiten und durchführen sowie für fachkundige Führungen zur Verfügung stehen. Eine wichtige Aufgabe für den Museumsleiter, das Kuratorium und den Beirat ist weiterhin, vor allem alte, erhaltenswerte Unterlagen oder Exponate für das Museum zu finden und seinem Bestand zuzuführen. Hierfür wird eine enge Zusammenarbeit mit den Geschichts- und Heimatvereinen angestrebt, die es in vielen Städten und Gemeinden unseres Verbandsgebietes gibt. Darüber hinaus ist er für die enge Zusammenarbeit mit dem zentralen „Deutschen Fastnachtsmuseum“ in Kitzingen zuständig.

Bei diesen Tätigkeiten soll der Museumsleiter unterstützt werden von einer fachkundigen Bürokraft sowie einem Hausmeister, der für die ordnungsgemäße Unterbringung der Museumsstücke sowie für alle handwerklichen Tätigkeiten im Museum zuständig ist.

Alle diese Museumsmitarbeiter müssen, zumindest zunächst, ehrenamtlich tätig sein!

Zugang zum Museum, Führungen

Das Museum soll an bestimmten Tagen für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Vereine, Schulklassen und andere Gruppen sollen zum Besuch angeregt und nach vorheriger Anmeldung fachkundig durch das Museum geführt werden.

Mindestens einmal im Jahr soll eine Veranstaltung in den Räumen des Museums durchgeführt (z.B. Sonderausstellungen etc.) sowie für entsprechende Presseveröffentlichungen gesorgt werden.

Hierbei ist auch an z.B. Gastausstellungen des „Zentralen Deutschen Fastnachtsmuseums“ in Kitzingen oder anderer Regionalmuseen, vor allem in der grenzüberschreitenden EUREGIO gedacht.

Rechtsform, Förderung und dauerhafte Finanzierung

Juristisch wird das Archiv und Museum eine Einrichtung des VKAG sein Durch Änderungen der Verbandssatzung wurde erreicht, das KAMAG in den Verband zu integrieren.

Wie bei allen kulturellen Einrichtungen ist auch das KAMAG nicht allein durch Beiträge der VKAG-Mitgliedsvereine zu finanzieren. Dies wird zwar nach den ersten, Investitionsintensiven Jahren weitgehend möglich sein, auf eine dauerhafte Unterstützung weiterer Förderer wird das KAMAG allerdings immer angewiesen sein. Die Mitgliedsvereine haben die Notwendigkeit einer solchen Einrichtung erkannt und unterstützen sie nach besten Möglichkeiten.

Deshalb wird es nötig sein, alle finanziellen Ressourcen die sich bieten, zu erschließen und auszuschöpfen. Für das Gebiet des VKAG wurde bereits am 18. August 2002 ein „Förderverein Haus des Grenzlandkarnevals e.V. (FV HdG) gegründet. Durch die anerkannte Gemeinnützigkeit dieses Vereins ist es möglich, für Zuwendungen steuerlich abzugsfähige Zuwendungsbescheinigungen auszustellen.

Alle dem VKAG angeschlossenen Vereine (Eine hierfür notwendige Satzungsergänzung des VKAG wurde bei der JHV 1998 beschlossen!) zahlen einen jährlichen Beitrag für das KAMAG. Darüber hinaus gehören dem FV HdG bereits ca. 40 Vereine, Privatpersonen und Firmen an. Dieser Mitgliedsbestand soll durch verstärkte Aktivitäten allerdings noch erheblich gesteigert werden, da dieser Verein Mieter der entsprechenden Räumlichkeiten werden und diese unterhalten soll. Der FV stellt diese Räumlichkeiten sowie weitere finanzielle Mittel die eingenommen werden, dem KAMAG zur Verfügung.

Zu diesem Kreis der Mitglieder des FV oder der einmaligen Förderer können z.B. gehören:

  1. Privatpersonen,
  2. Wirtschaftsunternehmen und Banken,
  3. Land NRW, Kreise und Kommunen,
  4. verschiedene Kulturstiftungen etc.

Durch entsprechende Festlegung in den Satzungen sowie der Besetzung des Kuratoriums wurde die eindeutige Weisungsbefugnis und Oberhoheit über das Museum für den VKAG festgeschrieben.

Standort des KAMAG

Das KAMAG ist zentral innerhalb des Verbandsgebietes angesiedelt. Nachdem zunächst als vorläufiger Lagerraum ein Raum auf dem Gelände des Flugplatzes Würselen-Merzbrück vom Kreis Aachen angemietet wurde, in dem erste Archivierungsarbeiten und EDV-mäßige Datenerfassungen durchgeführt werden konnten, hatten wir nach dem Umzug in Würselen zunächst ebenfalls vorläufige Arbeitsräume gefunden.

Nach der Unterzeichnung des Mietvertrages Anfang 2006 haben wir mit dem ehemaligen Schulgebäude in Würselen-Morsbach, Balbinastraße 3, das seit vielen Jahren verfolgte Ziel erreicht, für das Brauchtum Karneval in unserem Verbandsgebiet eine dauerhafte Archivierungs- und Dokumentationsstätte zu erhalten.

Top Themen

2011: 5 x 11 Jahre VKAG

Im Jahr 2011 können wir das 5 x 11-jährige Bestehen unseres Verbandes feiern. Verschiedene Veranstaltungen werden diesem närrischen Jubiläum gewidmet. Beachten Sie die laufenden Aktualisierungen hierzu.

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VKAG Jahreshauptversammlung

Karl - Heinz Crumbach zum Ehrenmitglied ernannt.

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Öffnungszeiten Haus des Grenzlandkarnevals (HdG)

Eingang HdG

Balbinastraße 3, Würselen/Morsbach
KADAG-Leiter Bernd Simons

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Ständige Mitarbeiter / innen für das HDG gesucht !

Aufgaben können mit unserem Archivar Bernd Simons abgesprochen werden.
Wir freuen uns auf Sie!

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Büttenredner-Wettbewerb 2011 der StädteRegion Aachen

Titel 2010

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Vorstellabend 2010 des VKAG

Vorstellabend 2009

Der Vorstellabend des VKAG findet am 29. Oktober 2010 im Saal Dreshen-Beylich "Alt Mariadorf", Eschweilerstraße 119, Alsdorf-Mariadorf, statt.

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